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News Blumen der Erinnerung
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Im Rahmen der österreichweiten Aktion "Blumen der Erinnerung" gedachte man auch am LKH Rankweil am 5. Mai 2006 der Opfer des NSRegimes.
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Auch verschiedene Schulklassen haben sich an der Gedenkfeier beteiligt.
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PflegeSchülerInnen verlasen die Namen von Deportierten, für welche jeweils eine Rose niedergelegt worden war.
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Neben den MitarbeiterInnen, Schulen und dem aks gedachten auch Landes und Regionalpolitiker der Opfer.
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5. Mai 2006 Nationaler Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
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  Blumen der Erinnerung

5. Mai 2006 - Nationaler Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

Aus diesem Anlass wurden am 5. Mai 2006 auf Initiative des Vereins „Lernen aus der Zeitgeschichte“ vielerorts in Österreich insgesamt 80.000 weiße Rosen vor Häusern niedergelegt, in denen Opfer des NS-Regimes vor ihrer Deportation gelebt hatten.

 

Diese Blumen der Erinnerung sollen dokumentieren

  • 65 Jahre nach Beginn der Vernichtungsaktionen
  • wohin Rassismus und Unmenschlichkeit damals geführt haben
  • erinnern aber auch daran, wohin Intoleranz auch heute wieder führen kann!

Auch aus der damaligen Anstalt Valduna wurden 262 namentlich bekannte kranke oder behinderte Menschen der Vernichtung zugeführt:

_______________________________________
Zitat:

In „Ausgrenzen - Erfassen - Vernichten“ fasst der Historiker Gernot Egger im Kapitel 15 „Tötungen von psychisch Kranken und Behinderten aus Vorarlberg - eine Bilanz“ zusammen:

  • Aus der Landesheil- und Pflegeanstalt Valduna wurden insgesamt 592 Personen deportiert.
  • Darunter waren 145 Schweizer Bürger, die an die Grenze gestellt wurden.
  • 220 Menschen, davon 125 Frauen, wurden im Februar und März 1941 direkt nach Niederhart bzw. Hartheim gebracht und dort - mit einer einzigen Ausnahme - sofort vergast.
  • 227 Insassen der Anstalt Valduna, unter ihnen 106 Frauen, kamen zunächst in die Anstalt Hall in Tirol. Von diesen wurden 43 nach Hartheim gebracht und dort vergast; 32 davon nach dem Stopp der Vergasungen im Herbst 1941.
  • 68 Personen, die in Hall hatten bleiben können und zum Teil in angeschlossene Anstalten und Versorgungshäuser verlegt worden waren, starben unter nicht ganz geklärten Umständen. Ihr Tod ist aber jedenfalls zum Teil Folge der Deportation.

.... Damit ist aber diese erschreckende Bilanz noch nicht vollständig. Es fehlen..... _______________________________________

So hatte man auch bei uns allen Grund, sich zu erinnern und zu trauern....

Alle MitarbeiterInnen und SchülerInnen, Freunde des Landeskrankenhauses Rankweil und Nachbarn, auch PatientInnen, die sich dazu in der Lage sahen, waren am Freitag, 5. Mai vom LKH Rankweil eingeladen, sich an dieser stillen Aktion „Blumen der Erinnerung“ zu beteiligen.

Auch verschiedene Schulklassen der HLW Rankweil, Musikhauptschule Thüringen sowie einer weiteren Schule, MitarbeiterInnen und Pflege-SchülerInnen sowie Vertreter der Gemeinde Rankweil  und der aks hatten ebenfalls Blumen der Erinnerung am LKH Rankweil niedergelegt.

 


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (05.05.2006)
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