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News EndometrioseZentrum am LKH Feldkirch
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EndometrioseZentrum: Prim. Doz. Dr. Rimbach bietet gemeinsam mit Dr. Annette Holzknecht Spezialsprechstunden für Betroffene an.
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Prof. Dr. KarlWerner Schweppe, Präsident der Stiftung EndometrioseForschung, zertifizierte das EndometrioseZentrum am LKH Feldkirch. (v.l. Prim. Doz. Dr. Rimbach, Dir. Dr. Fleisch, Prof. Dr. Schweppe, Chefarzt Prim. Dr. Wolfgang Elsässer, DGKP Bohner Wolfgang (QM))
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Endometriose ist eine gutartige, aber oft schmerzhafte chronische Erkrankung, bei welcher Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt.
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Endometriose: Die Therapie der Wahl ist derzeit die chirurgische Entfernung der Schleimhautinseln.
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  EndometrioseZentrum am LKH Feldkirch

Erfolgreiche Zertifizierung und Bestätigung des Qualitätsstandards

Bei 5-15% der Frauen im gebärfähigen Alter kann eine so genannte Endometrioseauftreten - die Dunkelziffer ist allerdings hoch. Dies ist eine zwar gutartige, aber oft schmerzhafte chronische Erkrankung, bei welcher Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt. Prim. Priv. Doz. Dr. Stefan Rimbach, Leiter der Gynäkologie am LKH Feldkirch, hat in interdisziplinärer Zusammenarbeit das EndometrioseZentrum Feldkirch in Vorarlberg eröffnet. Nun wurde das Zentrum von höchster Stelle zertifiziert.

Die Stiftung Endometriose-Forschung ist eine europaweit anerkannte Institution. Am 24.Juni 2014 zertifizierte der Präsident der Stiftung, Prof. Dr. Karl-Werner Schweppe gemeinsam mit der Europäischen Endometrioseliga und der Endometriosevereinigung Austria das EndometrioseZentrum am LKH Feldkirch. Prim. Doz. Dr. Rimbach und sein Team haben die Disziplinen des Hauses - unter anderem Gynäkologie mit Kinderwunschzentrum, Chirurgie, Urologie, Anästhesie und Schmerztherapie, Radiologie, Pathologie -  gebündelt und das Zentrum für betroffene Patientinnen gegründet. Auch die Zusammenarbeit mit den Zuweisern sowie dem Fraueninformationszentrum femail und der Endometriose-Selbsthilfe funktioniert ausgezeichnet. „Wir freuen uns über die Bestätigung unseres klinischen und wissenschaftlichen EndometrioseZentrums der Stufe III und damit der Angebotsqualität für unsere Patientinnen“, so Prim. Rimbach.

„Stell dich nicht so an!“

„Stell dich nicht so an, das ist ganz normal!“, so oder ähnlich lautet die Reaktion, wenn Frauen über Schmerzen bei der Menstruation oder beim Geschlechtsverkehr klagen. Gründe dafür gibt es einige, einer davon könnte die Endometriose sein. Die Ursache für diese Erkrankung, bei der Schleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst, ist noch nicht 100% bekannt, eine genetische Veranlagung liegt nahe. Die Vorläuferzellen dieser Schleimhaut bilden Herde und breiten sich im Körper aus, können Knoten z.B. in  Harnleiter, Blase oder im Darm bilden und führen zu Funktionsstörungen. „Chronisch wiederkehrende Unterleibsschmerzen besonders bei der Regelblutung sind die einen Kardinalsymptome, aber auch beim unerfüllten Kinderwunsch spielt die Endometriose eine leider schwerwiegende Rolle“, so Prim. Dr. Rimbach, „bis zu 50% von den Frauen, die nicht schwanger werden, haben Endometriose. Grundsätzlich kann geholfen werden, die Therapie der Wahl ist derzeit die chirurgische Entfernung der Schleimhautinseln. Zur genauen Abklärung, Beratung und Therapieplanung im Rahmen des EndometrioseZentrums bietet Endometriose-Experte Rimbach gemeinsam mit Dr. Annette Holzknecht Spezialsprechstunden für Betroffene an.

Effiziente Behandlung durch Zusammenarbeit aller medizinischen Disziplinen

Zuvor aber müssen diese Schleimhautinseln erst erkannt und richtig diagnostiziert werden. „Zur Behandlung von Endometriose arbeiten viele Disziplinen und auch viele Funktionsträger zusammen: Radiologie, Gynäkologie, Chirurgie, Urologen, Pathologie, aber auch die Zuweiser wie  andere Krankenhäuser, niedergelassene Fachärzte, Hausärzte, Homöopathie und Naturheilkunde,  Kinderwunschzentren,  oder auch die Selbsthilfegruppen spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen diese Erkrankung“, so Rimbach. „Nur in Zusammenarbeit können wir betroffenen Patientinnen auch effiziente Hilfe und Therapie anbieten.“

DATEN & FAKTEN
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WORTBEDEUTUNG:
Endometriose: von altgr. endon ‚innen‘,metra ‚Gebärmutter‘ und osis ‚Erkrankung‘

ENDOMETRIOSE-SPRECHSTUNDE AM LKH FELDKIRCH

Mittwoch und Donnerstag 13.00 -16.00, Anmeldung über das Sekretariat der Gynäkologie Tel 05522-303-2200  oder Termin nach Vereinbarung in der Ordination Prim. Rimbach Tel 05522-303-2200

ZERTIFIZIERUNG DES ENDOMETRIOSEZENTRUMS FELDKIRCH

Durch die Stiftung Endmetriose Forschung http://www.endometriose-sef.de/

3 Stufen zur Anerkennung als zertifziertes Endometriosezentrum

o   1. Stufe: Praxis im niedergelassenen Bereich

o   2. Stufe: Zusätzlich zu Stufe 1 invasive Diagnostik, operative Behandlungsmöglichkeiten & Patientenzahlen

o   3. Stufe: Klinisches und wissenschaftliches Endometriosezentrum; Organisation Endometriose-Netz, Kooperation mit versch. Disziplinen, Informationszentrum, Forschungsvorhaben

 

HILFREICHE LINKS zur INFORMATION/ für BETROFFENE




© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (05.08.2014)
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