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News Das Leben: eine Reise, auch über den Tod hinaus
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Die Schülerin Teresa, 10 Jahre alt, zum Beispiel steckt ihre Kuscheltiere in den Lebenskoffer, weil sie ihr wichtig sind und sie nicht allein sein möchte. Auch der Kaktus darf nicht fehlen, er gefällt ihr und ist pflegeleicht.
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Mag. Jürgen Mathis, Leiter der Seelsorge im LKH Feldkirch und Organisator der Ausstellung
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  Das Leben: eine Reise, auch über den Tod hinaus

„Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist mir wichtig im Leben? Was hat Bestand über den Tod hinaus und was würde ich ins Jenseits mitnehmen? Diese Fragen stellen sich Menschen oft, wenn sie vor großen Veränderungen stehen oder mit dem Tod konfrontiert sind“, weiß Mag. Jürgen Mathis, Leiter der Seelsorge im LKH Feldkirch. Er hat sich diesem Thema gemeinsam mit 20 ausgewählten Personen intensiv gewidmet: Die Menschen waren dazu eingeladen, den ganz persönlichen Lebenskoffer zu packen - Fotos, Stofftiere, Pflanzen, Bücher machen sich mit auf den Weg. Die Ergebnisse können vom 9. bis 30. Juni in der Kapelle des LKH Feldkirch betrachtet werden. Anlässlich der „Langen Nacht der Kirchen“ findet am 9. Juni um 18:30 Uhr eine kleine Eröffnungsfeier mit gemeinsamem Gebet und musikalischer Untermalung statt, ab 20:00 Uhr kann die Ausstellung besichtigt werden.

Man wird kurz an das bekannte Spiel „Koffer packen“ erinnert: Alles was wichtig ist und durch Konzentration im Gedächtnis bleibt, kommt mit auf die Reise…

Was zeichnet das Leben aus?

„Was würden Sie in einen Koffer packen, wenn Sie die letzte Reise Ihres Lebens gehen würden?“ Bereits zum zweiten Mal tastet sich Mag. Jürgen Mathis auf spezielle Art und Weise an diese sensible Fragestellung heran:Frauen, Männer, alte und junge Leute, Pensionisten und Schüler setzten sich mit dem Tod aus der Sicht des jetzigen Zeitpunkts - mitten im Leben stehend - auseinander, machten sich Gedanken, was wesentlich ist, was große Bedeutung hat und auch vor der Grenze des Todes nicht Halt macht.

Kaktus, Kuscheltier und das Wiedersehen mit geliebten Verstorbenen

„So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich das Leben, so unterschiedlich die Inhalte der Koffer“, betont Jürgen Mathis, studierter Theologe und ausgebildeter Krankenpfleger. Ein Beipackzettel soll den Besuchern - Patienten, Angehörigen, Mitarbeitern, Interessierten - erläutern, warum ein Gegenstand mitgenommen wurde. Die Schülerin Teresa, 10 Jahre alt, zum Beispiel steckt ihre Kuscheltiere in den Lebenskoffer, weil sie ihr wichtig sind und sie nicht allein sein möchte. Auch der Kaktus darf nicht fehlen, er gefällt ihr und ist pflegeleicht. Besonders freut sie sich, ihren verstorbenen Opa und ihre verstorbene Schwester wieder zu sehen. „Die Ausstellung in der Krankenhauskapelle Feldkirch lädt dazu ein, sich über Leben, Prioritäten, den eigenen Tod, das Sterben und das „Darüber hinaus“ Gedanken zu machen“, so der Seelsorger des LKH Feldkirch.

Information:

„Das Leben: eine Reise, auch über den Tod hinaus“

Eröffnungsfeier mit gemeinsamem Gebet:

Freitag, 9. Juni 2017, 18:30 Uhr, Krankenhauskapelle LKH Feldkirch

Ausstellung:

von 9. bis 30. Juni 2017, Krankenhauskapelle LKH Feldkirch

 


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (07.06.2017)
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