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News LKH Feldkirch: Eröffnung des OP- und Intensivzentrums
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Eröffnung des OP und Intensivzentrums: v.l. Bischof Benno Elbs, Landesrat Christian Bernhard, Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrätin Katharina Wiesflecker, Chefarzt Prim. Dr. Wolfgang Elsäßer, Landesstatthalter KarlHeinz Rüdisser, Dir. Dr. Gerald Fleisch, Dir. Prim. Dr. Peter Fraunberger, Pflegedirektor Michael Scheffknecht
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  LKH Feldkirch: Eröffnung des OP- und Intensivzentrums

Quantensprung für Medizin in Vorarlberg

Am Samstag, 08. Juli 2017, setzt das Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch einen weiteren Meilenstein in der Medizingeschichte Vorarlbergs: Das neue OP- und Intensivzentrum wird eröffnet.  Das größte Hochbauprojekt des Landes wird 12 neue OP-Säle, eine 10-Betten-Intensivstation für postoperative Patienten und einen zusätzlichen Herzkathetermessplatz beherbergen. Landeshauptmann Markus Wallner eröffnet das größte Hochbauprojekt Vorarlbergs mit einem Kostenvolumen von rund 60 Mio. Euro, gesegnet wird das OP-Zentrum von Bischof Benno Elbs. Neben der Landes- und Regionalpolitik sind auch viele Verantwortliche aus dem Gesundheitswesen anwesend. Die Vlbg. Krankenhaus-Betriebsgesellschaft, die Krankenhausleitung und die Bauausführenden freuen sich über den reibungslosen Bauablauf - alles ist seit dem Spatenstich im Frühjahr 2015 im Plan.  Die Inbetriebnahme der ersten OP-Säle und der Intensivstation wird im August stattfinden, die komplette Fertigstellung des Zentrums ist auf Ende 2018 datiert. Im Anschluss an die Eröffnung am Samstag findet der Tag der offenen OP-Tür für die Bevölkerung statt.

Die laufende Optimierung der Gesundheits- und Krankenversorgung in Vorarlberg sei ein zentrales Anliegen, bekräftigen zur Eröffnung des jüngsten Großprojekts Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrat Christian Bernhard. "Im Vordergrund steht, eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung nicht nur heute und morgen, sondern eben auch noch übermorgen sicherzustellen", betonen Wallner und Bernhard. Die jährlichen Investitionen des Landes in den Gesundheitsbereich untermauern diese Zielsetzung. Allein heuer werden aus dem Landesbudget knapp 463 Millionen Euro für den Gesundheitsbereich aufgewendet - um rund zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Außerdem wird die Qualität der Gesundheitsleistungen durch massive Investitionen im Bereich des Hochbaus weiter optimiert. Neben qualifiziertem und hochmotiviertem Personal sei eine entsprechende Infrastruktur unverzichtbar, sowohl bei der technischen Ausstattung als auch in baulicher Hinsicht, begründet Wallner die millionenschwere Investition am Spitalsstandort Feldkirch. "Qualitätsverbesserungen kommen den Patientinnen und Patienten und dem engagierten Personal gleichermaßen zugute", stellt der Landeshauptmann mit Verweis auf die vielen anderen Projekte fest, die am LKH Feldkirch bereits erfolgreich umgesetzt worden sind, wie beispielsweise der Neubau des Campus West (Pathologie), die Erweiterung der Strahlentherapie, der Neubau der Küche bzw. Versorgungsspange sowie diverse Umbauten im Bestand wie Neubau der Schockräume, der Stroke Unit, Ausbau der Augenabteilung und auch der Neubau eines fünften Operationssaales. "Mit diesem Ausbauprojekt ist es jetzt gelungen, die operativen Kapazitäten am LKH Feldkirch langfristig sicherzustellen", ergänzt Gesundheitslandesrat Bernhard.

Der Spatenstich für den Neubau erfolgte im Februar 2015, nun wird das OP- und Intensivzentrum am 08. Juli 2017 mit den ersten neuen OP-Sälen eröffnet. Insgesamt 12 neue OP-Säle werden bis Ende 2018 die bisherigen Operationssäle ersetzen, die Kapazität an Intensivbetten wird um 10 Betten erweitert, ein zusätzlicher Messplatz fürs Herzkatheterlabor sowie die neue Bettenstation der Nuklearmedizin sind neben Technikräumlichkeiten und dem neuen Speisesaal für LKH-Mitarbeiter ebenfalls im neuen Zentrum untergebracht. Im August 2017 gehen die ersten OP-Räumlichkeiten inklusive dem in Vorarlberg einzigartigen Hybrid-OP sowie die Intensivstation in Betrieb. Aus bauablauftechnischen Gründen wird das gesamte Gebäude 2018 fertiggestellt.

12 neue OP-Räume - Symbol für Innovations- und Wirtschaftskraft Vorarlbergs
„Am LKH-Feldkirch werden jährlich ca. 22.800 operative Eingriffe durchgeführt. Diese Anzahl ist in den letzten 10 Jahren um über 25 Prozent gestiegen. Auch die Zunahme an komplexen Operationen und die Erweiterung der operativen Fachdisziplinen bedingten eine Modernisierung und den Neubau eines OP- und Intensivzentrums für Vorarlberg am Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch“, erklärt Dir. Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vlbg. Krankenhaus-Betriebsgesellschaft. „Unser neues OP- und Intensivzentrum ist ein Symbol für die Innovations- und Wirtschaftskraft des Landes. Damit sind wir für die Zukunft gerüstet und modernst ausgestattet: Wir begegnen sowohl der demographischen Entwicklung der immer älter werdenden Bevölkerung als auch  den Anforderungen der zusätzlichen medizinisch-operativen Möglichkeiten. Mit dieser modernsten Infrastruktur und Medizintechnik und besonders mit der Kompetenz unserer medizinischen und pflegerischen Fachkräfte tragen wir diesen aktuellen Anforderungen Rechnung.“

In der Verantwortung eines Schwerpunktkrankenhauses liegt zudem die Schaffung von Kapazitäten für Intensivpatienten. Hier steht eine neue postoperative Überwachungsstation mit 10 Betten zur Verfügung, das Angebot an Aufwachbetten ist auf 16 erweitert worden. Die bisherigen OP-Säle werden ab August 2017 in Teilschritten in die neue OP-Spange übersiedeln, die frei werdenden Flächen werden für zusätzliche Ambulanz- und Funktionsbereiche genutzt. Die Inbetriebnahme einer zusätzlichen Herzkatheteranlage findet ebenfalls in den nächsten Monaten statt.

Besonderheiten bei Bauarbeiten
Der Spatenstich für das OP- und Intensivzentrum hat im Februar 2015 stattgefunden, die Firstfeier genau ein Jahr später, sowohl mit der Zeit als auch mit den Kosten - 60 Mio. Euro - liegt man im Plan. Geplant wurde das neue OP- und Intensivzentrum vom Architektenteam ARGE Thurnher/Gutmorgeth, die Projektleitung obliegt Ing. Klaus Schedler vom Land Vorarlberg/Abteilung Hochbau und Gebäudewirtschaft, in Zusammenarbeit mit dem Baumanagement der Vlbg. Krankenhaus-Betriebsgesellschaft, Dr. Norbert Kathan und Baumeister Ing. Herwig Lutz, die Bauaufsicht hat die Firma gbd ZT GmbH unter DI (FH) Markus Beck inne. Als Besonderheit sieht DI Markus Beck die erforderlichen Sprengungen zu Beginn der Bauzeit: „Es waren zahlreiche Sprengungen in die Tiefe nötig. Diese wurden von Anfang März bis Ende April 2015 parallel zum OP-Betrieb durchgeführt - mit Erschütterungsüberwachungen an den neuralgischen Punkten im Bestand, denn wir mussten rund 8.600 m3 Fels sprengen und ausheben.“ Eine weitere Besonderheit in der Ausführung war die komplexe Vermischung von Bautätigkeiten mit höchst präzisen Medizintechnikfragen. Insgesamt waren 18 Planer und rund 100 ausführende Firmen involviert (im Wesentlichen alle aus Vorarlberg), rund 400 Baumitarbeiter waren über die ganze Bauzeit tätig. Andere beeindruckende Zahlen sind etwa die bisher verlegten 420.000 Laufmeter Kabel, die
7.500 m3  Beton und 600.000 kg Stahl, die verbaut wurden, die 1.300 Leuchten oder die rund 2.500 Steckdosen.

Zentraler OP-Bereich: Paradigmenwechsel im Schwerpunktkrankenhaus
Seit der Eröffnung im Jahr 1972 gab es am LKH Feldkirch eine bauliche Doppelstruktur. Das heutige große Klinikum „Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch“ stand damals vor der Herausforderung von zwei Krankenhäusern: Wand an Wand wurden das „Landesunfallkrankenhaus (LUKH)“ und das „Krankenhaus der Stadt Feldkirch“ errichtet. Ein Teil dieser Struktur bestand bis zur Umsetzung des neuen OP-Zentrums: Die medizinischen Fächer der Allgemeinchirurgie, der Gefäßchirurgie, der Urologie und der Gynäkologie haben bisher im „Ostteil“ des LKH Feldkirch operiert und werden die ersten OP-Säle nach der Inbetriebnahme im August 2017 belegen. Die operierenden Fächer wie die Unfallchirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Plastische Chirurgie, HNO-Medizin sowie die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie operieren derzeit noch im so genannten „Westteil“ des LKH Feldkirch und werden nach Fertigstellung im Jahr 2018 in den zentralen OP-Trakt umziehen.

„Die Errichtung des zusammenführenden OP-Zentrums ist daher in mehrerlei Hinsicht ein historisch wichtiger Schritt - und ein Paradigmen- und Kulturwechsel für das LKH Feldkirch. Die große Herausforderung der letzten Jahrzehnte bestand darin, diese beiden Häuser zu einem Krankenhaus zusammen zu führen. Mit dem OP- und Intensivzentrum ist nun der letzte Schritt getan“, erklärt Dir. Dr. Gerald Fleisch.

Modernes Krankenhaus - attraktives Arbeitsumfeld
Zu den zahlreichen namhaften Gästen, die dem Festakt beiwohnen, zählen neben der Landes- und Stadtpolitik auch die Architekten DI Gernot Thurnher mit Ing. Gebi Müller und DI Erich Gutmorgeth mit DI Peter Gesierich, die Bauaufsicht mit DI (FH) Markus Beck sowie Michael Gander, Ing. Klaus Schedler vom Land Vorarlberg/Abteilung Hochbau und Gebäudewirtschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der  Krankenhaus-Betriebsgesellschaft.

„Bei allen Verantwortlichen und Beteiligten bedanken wir uns für die umsichtige und gute Arbeit und wünschen alles Gute für die weitere Realisierung des OP-Zentrums. Wir freuen uns über diesen Fortschritt unserer Zielsetzungen, der einerseits den vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Erleichterung und verbesserte Arbeitsbedingungen schafft, andererseits aber auch einen großen Vorteil für den Rekrutierungsprozess bedeutet, da ein modernes Vorarlberger Schwerpunktkrankenhaus für alle Beteiligten attraktiv ist“, so die KHBG-Geschäftsführung Dir. Dr. Gerald Fleisch und Prim. Dir. Dr. Peter Fraunberger. 

 

 
Statements

Bischof Dr. Benno Elbs:Ein Bogen des Heils

Das Heilen von Kranken und die Gesundheit - an Seele und Leib - war und ist seit jeher auch eine Aufgabe von Religion und Kirche. Schon Jesus hat Kranke geheilt und einen „Bogen des Heils“ um sie ausgespannt.

Die Methoden und Wege des Heilens haben sich mit der Spezialisierung der Medizin in vielem gewandelt. Sie sind ein Segen für die Menschen. Dass auch vom neuen OP- und Intensivzentrum ein „Bogen des Heils“ ausgeht, das wünsche ich allen, die im Landeskrankenhaus Feldkirch ein- und ausgehen.

Landeshauptmann Mag. Markus Wallner:
"Die laufende Optimierung der Gesundheits- und Krankenversorgung in Vorarlberg ist ein zentrales Anliegen des Landes. Im Vordergrund steht, eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung nicht nur heute und morgen, sondern eben auch noch übermorgen sicherzustellen. Die jährlichen Investitionen in den Gesundheitsbereich untermauern diese Zielsetzung. Allein heuer werden aus dem Landesbudget knapp 463 Millionen Euro für den Gesundheitsbereich aufgewendet - um rund zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Außerdem wird die Qualität der Gesundheitsleistungen durch massive Investitionen im Bereich des Hochbaus weiter optimiert. Die Rahmenbedingungen werden also laufend verbessert und weiter ausgebaut, um zu gewährleisten, dass den Menschen auch künftig eine wohnortnahe, qualifizierte und moderne Behandlung zur Verfügung steht. Dabei liegt die Herausforderung darin, das hohe Niveau der Vorarlberger Gesundheitsversorgung, die im In- und Ausland als vorbildhaft angesehen wird, zu wahren und das System gleichzeitig finanzierbar zu halten. Mit dem OP- und Intensivzentrum am LKH Feldkirch wurde diesbezüglich erneut ein ganz wichtiges Projekt abgeschlossen. Erfreulich ist, dass Kostenrahmen und Bauzeit eingehalten werden konnten. Mit dem millionenschweren Großprojekt verbunden war auch ein starker wirtschaftlicher Impuls. Ein Großteil der Arbeiten wurde von Vorarlberger Firmen ausgeführt. So sind Arbeitsplätze gesichert worden und die Wertschöpfung wurde in der Region gehalten. Neben den bauausführenden Unternehmen danke ich allen Anrainern für ihre Geduld sowie den Patientinnen und Patienten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die während der umfassenden Baumaßnahmen großes Verständnis aufgebracht haben."

Gesundheitslandesrat Dr. Christian Bernhard:
„Mit dieser ersten Bauetappe zum Ausbau des Schwerpunktkrankenhauses in Feldkirch ist ein wichtiger Schritt für strukturverändernde Maßnahmen gesetzt. Ziel ist es, medizinische Versorgung in höchster Qualität durch ein Landeskrankenhaus an fünf Standorten zukunftssicher und konkurrenzfähig zu gewährleisten. Die wohnortnahe medizinische Versorgung muss von den Krankenanstalten unseres Landes getragen werden können. Ganz nach dem Motto „so wohnortnah wie möglich, so zentral wie nötig“. Dazu bedarf es gut ausgebauter, moderner Strukturen, die sich gegenseitig ergänzen und miteinander kooperieren. Vorarlberg stellt sich dieser Herausforderung auch zukünftig.“

Geschäftsführung Vlbg. Krankenhaus-BetriebsgesellschaftDir. Dr. Gerald Fleisch & Prim. Dr. Peter Fraunberger:
„Unser neues OP- und Intensivzentrum ist ein Symbol für die Innovations- und Wirtschaftskraft des Landes: Damit sind wir für die Zukunft gerüstet und modernst ausgestattet: Wir begegnen sowohl der demographischen Entwicklung der immer älter werdenden Bevölkerung als auch  den Anforderungen der zusätzlichen medizinisch-operativen Möglichkeiten.

Zudem ist die Errichtung des OP-Zentrums in mehrerlei Hinsicht ein historisch wichtiger Schritt für uns - ein Paradigmen- und Kulturwechsel für das LKH Feldkirch und ein Quantensprung in der Medizin für das Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch. Wir freuen uns über diesen Fortschritt unserer Zielsetzungen, der den aktuellen Anforderungen der stationären Patientenversorgung in Vorarlberg in jeder Hinsicht Rechnung trägt, den vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Erleichterung und verbesserte Arbeitsbedingungen schafft und zudem auch einen großen Vorteil für den Rekrutierungsprozess neuer Fachkräfte bedeutet.“

ARGE DI Gernot Thurnher/DI Erich Gutmorgeth
Dieser erste Bauabschnitt ist quasi das Gesellenstück in der Umsetzung der Masterplanung, deren Konzept wir im Architektenwettbewerb im August 2005 zu Papier gebracht hatten. Die Planung war bereits damals so innovativ, dass wir  nach wie vor auf dem Urkonzept aufbauen können. Die Pläne hängen seit etlichen Jahren im Gang der KHBG und können jederzeit eingesehen werden. Diese Zeit zwischen Konzepterstellung und heute erscheint als eine „kreative Pause“ - sie machte den Weg frei für Anpassungen an den Spitalplan und neue Entwicklungen, wie den modernen Hybrid-OP und das neue Videorouting.

Zahlen/Daten/Fakten  

Neubau OP-Zentrum

Insgesamt umfasst der Neubau drei Geschoße.

  • 3. UG: Lüftungszentralen für den gesamten Erweiterungsbau Süd
  • 2. UG: Bettenstation für die Nuklearmedizin, Speisesaal für die LKH-Mitarbeitenden, Werkstätten für die Abteilung Technik
  • 1. UG: 12 neue Operationssäle inklusiv modernstem Hybrid-Operationssaal
    16 Aufwachbetten postoperative Überwachungsstation mit 10 Betten
  • Gesamtfläche :       ca. 10.200 m2
  • Umbauter Raum:    ca. 44.000 m³
  • Kosten:                  rund 60 Mio. Euro
  • Planung:                ARGE DI Gernot Thurnher (Feldkirch)/ DI Erich Gutmorgeth (Innsbruck)
  • Projektleitung: Land Vorarlberg, Abteilung Hochbau und Gebäudewirtschaft:Ing. Klaus Schedler Vlbg. Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H., Abteilung für Baumanagement:
    Dr. Norbert Kathan, Bmst. Ing. Herwig Lutz
  • Bauaufsicht: gbd ZT GmbH unter DI (FH) Markus Beck, Michael Gander
  • Planung & Firmen: 18 Planer, ca. 100 Firmen (vorwiegend aus Vorarlberg) involviert, 400 Arbeiter während gesamter Baulaufzeit
  • Bauzeit Etappe 1:   Februar 2015 - Juli 2017
  • Bauzeit Etappe 2:   Fertigstellung weiterer 4 OPs & Speisesaal für LKH-Mitarbeiter -  Ende 2018
  • Spannende Zahlen:420.000 Laufmeter Kabel (bisher verlegt), 7.500 m3 Beton und 600.000 kg                                 Stahl verbaut, 1.300 Leuchten, 2.500 Steckdosen       

Hybrid-OP

  • Modernster OP-Saal Vorarlbergs
  • Hybrid: Operation & Bildgebung zugleich (wie beim Auto: Strom & Benzin/Diesel)
  • ¾   Vorteile für Operateur und Patienten
  • ¾   OP-Saal mit umfassenden bildgebenden Möglichkeiten (Rotationsangiografie mit 3D-Bildgebung)
    während und nach der Operation
  • ¾   Multiprofessionelle & fachübergreifende Nutzung durch Fächer wie z.B. Gefäßchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie oder Neurochirurgie und Traumatologie sowie interventionelle Kardiologie und interventionelle Radiologie

 

Aktuelle Zahlen und Daten zum LKH Feldkirch

Das LKH-Feldkirch ist das Schwerpunktkrankenhaus des Landes Vorarlberg:

  • 23 medizinische Fachabteilungen
  • insgesamt 615 stationäre Betten: 549 Betten am Standort Feldkirch, 34 Betten in den angeschlossenen Abteilungen Interne Maria Rast in Schruns und 32 Betten in der Internen E am LKH Rankweil.

 

Behandlungen im Jahr 2016

  • 46.000 stationäre Patienten
  • 175.000 ambulante Behandlungen
  • 22.800 operative Eingriffe
  • 1.867 Mitarbeitende: 374 Ärztinnen und Ärzte, 798 Pflegefachkräfte, 236 Verwaltungs-MA, 224 Technik-MA, 190 Med.Techn.Dienst-MA, 35 Sozialarbeiter/Pädagogen,10 Lehrlinge

 

Masterplanung LKH Feldkirch

Bereits im Jahr 2003/04 startete die Vlbg. Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mit einer langfristigen Zielplanung. Der vorliegende Masterplan stellt einen langfristigen Bauentwicklungsplan für das LKH-Feldkirch dar. Nach einem EU-weiten Architekten-Wettbewerb 2005 wurden 2007 die Architekturbüros Gutmorgeth und Thurnher mit der Erstellung der Vorentwurfsplanung für das Gesamtprojekt beauftragt. Der aktuelle Neubau des OP-Zentrums stellt nunmehr das erste Teilprojekt dieses Masterplanes dar. Der Terminrahmen für die nächsten Bauetappen sieht einen groben Realisierungszeitraum von etwa 15-20 Jahren vor.

 

Historischer Rückblick LKH Feldkirch

Das LKH Feldkirch blickt auf eine zweigeteilte Vergangenheit zurück: ein „Krankenhaus der Stadt Feldkirch“ und ein „Landesunfallkrankenhaus“ (Eröffnung1972).

1979 wurde die Vorarlberger-Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H gegründet, zeitgleich begann die organisatorische Zusammenführung der beiden getrennten Häuser in das Landeskrankenhaus Feldkirch. Die Schwerpunktbildung wurde seit 1979 mit neuen medizinischen Angeboten vorangetrieben:


 


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (08.07.2017)
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