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  LKH Bregenz: Wenn der Rettungshubschrauber Hilfe brauchtů

Einsatzübung für Blaulichtorganisationen am Landeskrankenhaus

Montagabend, 19:30 Uhr: Auf der Landeplattform am LKH Bregenz ist etwas passiert - simuliert wird die so genannte „harte Landung“ eines Rettungshubschraubers und die Bergung von „verletzten“ Crewmitgliedern und des „Patienten“. Erschwert wird die Rettung, weil die Einsatzkräfte aufgrund des beschädigten Helis nicht über die Notfallkanzel zu den Verletzten vordringen können.  Die Übung ist von langer Hand geplant, beteiligt sind u.a. die Feuerwehr, das Rote Kreuz mit dem Notarztteam, einem 45 Meter-Steiger der Firma Micheluzzi, die LKH-Flugplatzbetriebsleitung und die LKH-Brandschutzbeauftragten. Insgesamt waren 100 Personen im Einsatz, Mitarbeiter, Patienten, Angehörige und Anrainer wurden zeitgerecht informiert.

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, führen Einsatzkräfte regelmäßig Übungen mit simulierten Ernstfällen durch. Der Ort des Geschehens wird gewählt, die Übung von langer Hand geplant. Ziel ist es, dass die Übung möglichst reibungslos läuft, dass alle Einsatzkräfte ihre Aufgaben im Notfall trainieren können und dass die Gegebenheiten vor Ort bekannt sind. Gleichzeitig dient eine Übung auch zur Evaluierung, ob es bei bestimmten Abläufen und Prozessen noch Verbesserungen für den tatsächlichen Ernstfall bedarf. Ein solches Notfalltraining fand nun am Montag, 09. April 2018, am Abend in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Bregenz Stadt, dem Roten Kreuz Bregenz, dem Team des Notarztwagens (NAW) des LKH Bregenz sowie Flugplatzbetriebsleitung und Brandschutzbeauftragte des Landeskrankenhauses Bregenz statt. Insgesamt waren 100 Personen im Einsatz, die Verletzten waren Statisten der Jugendfeuerwehr Bregenz Stadt und sogar professionell „geschminkt“. 
Die Annahme: Auf der Landeplattform in 26 Meter Höhe wurde eine „harte Landung“ eines Rettungshubschraubers angenommen, bei dem zwei Crew-Mitglieder schwer, ein Crew-Mitglied und ein Patient leicht verletzt wurden. Dabei war der Hubschrauber total zerstört worden und kam seitlich auf dem Steg zu liegen (symbolisiert durch Paletten, die als Hubschrauber-Attrappen dienten). Das bedeutete, dass die Rettung der Verletzten erschwert war, die Einsatzkräfte konnten nicht über die Notfallkanzel/Steg zu den Verletzten vordringen und mussten spontan einen anderen Weg zur Rettung wählen. Zudem „gefährdeten“ herunterfallende Wrackteile und herabtropfendes Kerosin unten vorbeilaufende Menschen und „verletzten“ auch einen LKH-Mitarbeiter.
„Seitens der Flugsicherungsbehörde sind regelmäßige, umfassende Einsatzübungen vorgesehen. Das Szenario haben wir so gewählt, weil es das Zusammenspiel von mehreren Teams und Blaulichtorganisationen benötigt. Neben den technischen Herausforderungen ist dabei insbesondere die Kommunikation als Basis für eine reibungslose Zusammenarbeit ein wichtiger Übungsbestandteil, von dem auch für anders geartete Notfälle profitiert wird“, erklärte LKH-Verwaltungsdirektor Andreas Lauterer, der gemeinsam mit der Feuerwehr und Mario Gasser vom Roten Kreuz das Team der Einsatzleitung bildete.

Bergung erschwert - alternativer Rettungsweg erfolgreich
Sobald die „harte Landung“ des Rettungshubschraubers passiert war, startete die Alarmierung: Die Flugplatzbetriebsleitung löste den Alarm für die Feuerwehr, das Rote Kreuz und den Notarztwagen aus. Sie verständigte zudem den technischen Dienst und die Lotsen. Wichtig war, dass der technischen Dienst des LKH Bregenz die Lage prüfte: Wie viele Verletzte sind es und wie kann deren Rettung vor sich gehen, ohne dass sich die Retter selbst gefährden? Diese Informationen erhielten die mittlerweile eingetroffenen Notfallteams. Die Feuerwehr schickt einen Trupp auf den Heliport, um mit der Schaumlöschung zu beginnen. Die Bergung der „Verletzten“ vom Heliport erfolgten mit Hilfe eines 45m-Steigers der Firma Micheluzzi, die Bergung des durch herabstürzende Wrackteile verletzten LKH-Mitarbeiters auf dem 5. Stock wurde mit Hilfe der Drehleiter bewerkstelligt. Im Anschluss übernahm das Notarztteam die Verletzten und führte die nötige Erstversorgung direkt an der Bergungsstelle durch, dann wurden die Verletzten sie in die Unfallambulanz des LKH Bregenz zur weiteren Behandlung gebracht.
„Die Übung ist hervorragend gelaufen, alle Verletzte konnten trotz der widrigen Umstände und des schwierigen Rettungsweges gut geborgen werden. Die Einsatzkräfte haben gut reagiert und gearbeitet, Gefahren und Risiken sind richtig erkannt und gut gemeistert worden, die Kommunikation untereinander hat funktioniert.“, fasste Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Markus Moritz am Ende die Übung zusammen. Als Dank für die Möglichkeit wurden alle Beteiligten noch zu einem gemütlichen Hock ins Feuerwehrhaus Bregenz Stadt eingeladen.


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (10.04.2018)
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